index,follow

Obrist und Feldhauptmann

Von nun an machte er Karriere im Dienst Maximilians: 1506 im Krieg gegen Geldern, 1507 als Hauptmann auf dem Romzug Maximilians, dann mehrmals als Obrist über mehrere Landsknechtsfähnlein in den nun folgenden Venezianischen Kriegen 1508 -1516. Besonders als Verteidiger des heiß umkämpften Verona machte er sich einen Namen. Kaiser Maximilian ernannte ihn zum kaiserlichen Rat und zum „Obrist Feldhauptmann“ in Tirol.


Seine größten Erfolge erzielte er für den Enkel Maximilians, für Kaiser Karl V.: der geniale Rückzug bei Valenciennes 1522, sowie Siege von Bicocca (1522) und Pavia (1525). Die letzten beiden Schlachtorte erscheinen zudem als späte Abrechnung mit den einstigen Schweizer Lehrmeistern: Frundsberg hatte mit seinen Landsknechtshaufen wesentlich Anteil an der Niederlage eidgenössischer Söldnertruppen in französischem Dienst.