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Warum man damals Söldner wurde

„Für Kaiser und Gott, aber auch für Wein und Brot“. Dieser Trinkspruch der Landsknechte beinhaltet die manigfachen Beweggründe, die Menschen aller Stände und Schichten zum Solddienst führten. Für den Adeligen gehörte das „Waffenhandwerk“ zu den wenigen standesgemäßen Berufen, die er ausüben konnte. Es war aber häufig auch finanzielle Notwendigkeit, sich als Söldner zu verpflichten, denn die wirtschaftliche Lage der ritterlichen Herren war keineswegs rosig.

Und was trieb die anderen in die Armeen der Könige, Fürsten und Städte? Die vielen Tausende aus den Handwerkerzünften und städtischen Unterschichten, aus den Bauernhöfen und Bergarbeitersiedlungen? Existenznot und Unzufriedenheit, die Hoffnung auf die große Chance und die Aussicht auf Gewinn. Abenteuerlust manchmal auch Glückrittertum.